Bestand und Rezeptur verbinden
Artikel, Zutaten und Optionen können Bestände führen und bei Bestellungen berücksichtigt werden. Lagerorte, Umbuchung, Inventur, Schwund, Chargen und Verfallsdaten sind im Pilot vorgesehen. Rezeptmengen, Einkaufskosten, Ausbeute und gepflegte Steuersätze dienen der Nettokalkulation. Gebindeumrechnung, Barcode-Inventur und automatische Allergen-Vererbung werden weiter ausgebaut.
Einkauf kontrolliert vorbereiten
Lieferanten, Sollbestände und Bestellvorschläge helfen beim Nachbestellen. CSV-Belege werden vor Übernahme geprüft; Teillieferungen und Retouren bleiben nachvollziehbar. Echte Lieferantenbestellungen, aktuelle Konditionen, Artikelvergleiche und automatische Aufteilung sind noch kein vollständig angeschlossener Beschaffungsprozess.
Team und Mitarbeiterverzehr
Verzehr lässt sich kostenlos, rabattiert oder über ein Mitarbeiterkonto erfassen. Mitarbeitende erhalten eigene Zuordnungen statt gemeinsamem Gästeumsatz. Persönliche Arbeits-/Pausenzeiten, Schichtserien, Abwesenheiten, Korrekturen und Aufgaben ergänzen den Pilot. Eine Lohn- oder Sachbezugsabrechnung wird dadurch nicht automatisch freigegeben.
Rollen, Filialen und Auswertungen
Der lokale Plattformpilot trennt Restaurantkonten und Filialrechte. Kennzahlen betrachten Artikel, Bestellwege und Zubereitung; Trinkgeldzuordnung, Test-Kassenbuch, Tagesabschluss und Exporte ergänzen die Übersicht. Produktiver Mandantenbetrieb, zentrale Vererbung, ein echter Buchhaltungsimport sowie überwachte externe Sicherungen benötigen weitere Prüfung.
Eine verlässliche Grundlage braucht gepflegte Daten
Artikel, Rezepturen, Einheiten und Mitarbeiterzuordnungen bilden die Grundlage für Bestands- und Betriebsauswertungen. Wird ein Extra nicht mit seiner Zutat verbunden oder ein interner Verzehr als Gastbestellung erfasst, fehlt die fachliche Grundlage für korrekte Kennzahlen. Prüfe deshalb zuerst einen kleinen, durchgehenden Beispieldatensatz. Eine große Artikelliste ist noch kein Nachweis, dass Verkauf, Verbrauch und Bericht übereinstimmen.
Filialrechte und zentrale Vererbung unterscheiden
Eine berechtigte Person kann im vorgesehenen Pilot auf den ihr zugeordneten Betrieb oder die Filiale zugreifen. Daraus folgt noch keine automatische Verteilung aller Karten, Preise oder Personalakten an andere Standorte. Zentrale Stammdatenvererbung ist ein eigener Ausbaupunkt. Für einen produktiven Mehrbetriebsbetrieb werden Datenzuordnung, Rollen, Sicherung und der Umgang mit Korrekturen gesondert geprüft.
SO KANN DER ABLAUF AUSSEHEN
Ein Beispiel: Verkauf und interner Verzehr
- Ein Betrieb legt ein Gericht mit Zutatenmengen und ein separat berechnetes Extra an. Lager und Einheiten werden kontrolliert.
- Eine Gastbestellung und ein Mitarbeiterverzehr werden als unterschiedliche Vorgänge erfasst. Kostenlos, rabattiert oder Mitarbeiterkonto ist eine bewusste Betriebseinstellung.
- Das Team gleicht Verbrauch, Bestandsbewegungen und Auswertung ab. Reale Buchhaltungs-, Lohn- oder Lieferantenanschlüsse sind damit noch nicht freigegeben.
Illustratives Beispiel zur Erklärung · keine echte Bestellung, Zahlung oder Kundenauswertung
Wo beginnt die Betriebsorganisation?
| Deine Entscheidung | Möglichkeit im Pilot | Vorher prüfen |
|---|---|---|
| Waren und Rezepturen | Bestände, Mengen und Kosten pflegen | Einheiten und tatsächlichen Verbrauch |
| Mitarbeiterverzehr | Kostenlos, Rabatt oder Mitarbeiterkonto | Persönliche Zuordnung statt Gästeumsatz |
| Personal und Zeit | Eigene private Akte und Zeitnachweise | Rollen und produktive Datenhaltung |
| Mehrere Standorte | Getrennte Filialrechte und Berichte | Keine fertige automatische Vererbung |
FÜR DEIN ERSTES GESPRÄCH
Das bereitest du vor.
- Eine konsistente Artikel-, Zutaten- und Einheitenbasis vorbereiten.
- Betriebe, Filialen und tatsächliche Verantwortliche zuordnen.
- Mitarbeiterverzehr und Trinkgeldregel getrennt vom Gastumsatz testen.
- Verbrauch, Korrektur und Auswertung in einem vollständigen Beispiel abgleichen.
So gehst du vor
- Artikel, Zutaten, Rezeptmengen und Einheiten fachlich pflegen.
- Lager und Mitarbeiterrechte passend zum Betrieb zuordnen.
- Bestellung, Verbrauch, Korrektur und Auswertung im Pilot prüfen.
- Buchhaltungs-, Lohn- und Lieferantenanschlüsse separat abnehmen.
Häufige Fragen zu Betriebszentrale
Ist die Warenwirtschaft bereits vollständig mit Lieferanten verbunden?
Nein. Bestellvorschläge, Importsichtung, Teilmengen und Retouren sind Pilotumfang. Reale Lieferantenpreise und Bestellungen benötigen einen tatsächlichen Anschluss.
Ist der Mitarbeiterverzehr vom Gästeumsatz getrennt?
Im Pilot wird er persönlich zugeordnet und separat ausgewertet. Die steuerliche und lohnbezogene Behandlung wird je Land fachlich geprüft.
Kann die Zentrale Karten automatisch in alle Filialen vererben?
Das ist eine weitere Entwicklungsaufgabe. Getrennte Filialrechte und Auswertungen sind nicht mit fertiger Stammdatenvererbung gleichzusetzen.
Ist ein Bericht schon eine freigegebene Buchhaltung?
Nein. Testberichte, Test-Kassenbuch und Exporte ersetzen keine fachlich abgenommene Buchhaltungs- oder Fiskalanbindung.
Sehen Mitarbeitende mit Servicezugang automatisch Personalakten?
Nein. Bestellrechte und Personalrechte sind unterschiedliche Aufgaben. Vertrauliche Personal- und Vergütungsdaten benötigen die vorgesehenen gesonderten Rollen.