Kellner direkt am Tisch anfordern
Der Gast nutzt auf der Bestellseite den Button zum Anfordern des Service. Ein Ruf wird dem Tisch und seinem Bereich zugeordnet. Mehrere Servicekräfte können für denselben Bereich zuständig sein. Sobald die erste Person den Ruf bestätigt, sehen die anderen, dass sich bereits jemand kümmert.
Bestellungen im Küchenmonitor bearbeiten
Eingehende Bestellungen werden in der Küchenansicht bearbeitet. Das Team setzt den Status auf „In Zubereitung“ oder „Fertig“. Gäste sehen diese Meldungen nur, wenn der Betreiber sie freigegeben hat. Servicekräfte können selbst Bestellungen am Tisch aufnehmen und bearbeiten, soweit ihre Berechtigung reicht.
Gänge gezielt freigeben
Vorspeisen, Hauptgerichte und Desserts können getrennt vorbereitet werden. Der Service gibt den nächsten Gang gezielt frei. Getränke können sofort weitergehen. Damit muss die Küche nicht aus einer gemeinsamen Bestellung erraten, welche Positionen bereits produziert werden sollen.
Bondruck und Smartwatches schrittweise anbinden
Küche und Bar erhalten zugeordnete Druckstationen mit Warteschlange, Fehleranzeige und kontrolliertem Nachdruck im Testmodus. Apple Watch und Wear OS sind als Ausbaustufen vorgesehen. Reale Drucker, dauerhaftes Push-Hosting, Uhren und bestehende Kassensysteme benötigen ihre eigene Einrichtung und Geräteabnahme.
Belegung, Reservierung und Zuständigkeit
Der Service kann offene, freie und reservierte Tische mit Text und Farblogik unterscheiden. Eigene Tischpläne aus Bild/PDF und Vorlagen werden grafisch zugeordnet; freigegebene Reservierungstische sind ein eigener Ablauf. Ob ein Gast den Küchenstatus sieht, bleibt eine Betreiberentscheidung und ändert nicht die interne Teamzuständigkeit.
Rufannahme, Zubereitung und Servieren nicht verwechseln
Ein angenommener Kellnerruf sagt, wer sich um den Tisch kümmert. „In Zubereitung“ beschreibt die Küchenarbeit; „Fertig“ beschreibt einen bereitgestellten Auftrag. Erst die tatsächliche Bedienung oder Übergabe schließt den jeweiligen Serviceschritt ab. Diese Unterscheidung verhindert, dass eine Fertigmeldung als bezahlte Rechnung oder schon abgeholtes Essen verstanden wird. Die öffentliche Statusanzeige bleibt eine eigene Betreiberentscheidung.
Mehrere Stationen mit einem klaren nächsten Schritt
Bar, warme Küche und Ausgabe brauchen unterschiedliche Arbeitslisten. Ordne die Aufträge und Gänge so zu, dass das Team nicht aus dem Gesamtbon raten muss, was jetzt zu tun ist. Vorgesehene Druckstationen und persönliche Bereichsrechte ergänzen den Ablauf. Für den ersten Pilot wird eine Bestellung von der Aufnahme über eine Gangfreigabe bis zur Fertigmeldung vollständig geprüft, einschließlich wiederholter Bedienung und Fehlerfällen.
SO KANN DER ABLAUF AUSSEHEN
Ein Beispiel: Vorspeise zuerst, Hauptgang später
- Der Service nimmt Suppe, Hauptgericht und Getränke auf. Die Bar kann die Getränke bearbeiten; der Hauptgang wartet auf seine Freigabe.
- Nach der Vorspeise gibt die berechtigte Servicekraft den nächsten Gang frei. Die Küche setzt ihn in Zubereitung und anschließend auf fertig.
- Das Team übernimmt den nächsten Schritt. Ob der Gast die Küchenmeldung sehen soll, ist unabhängig von der internen Fertigmeldung eingestellt.
Illustratives Beispiel zur Erklärung · keine echte Bestellung, Zahlung oder Kundenauswertung
Wer braucht welchen Hinweis?
| Deine Entscheidung | Möglichkeit im Pilot | Vorher prüfen |
|---|---|---|
| Gast am Tisch | Kellnerruf und optionaler Bestellstatus | Öffentliche Sichtbarkeit einstellen |
| Service | Tische, Rufübernahme und Gangfreigabe | Persönliche Bereichszuständigkeit |
| Küche und Bar | Stationsaufträge und Fertigmeldung | Gänge und Arbeitsweg testen |
| Uhr oder Drucker | Zusätzlicher Gerätekanal | Hersteller, Zugang und echte Geräteabnahme |
FÜR DEIN ERSTES GESPRÄCH
Das bereitest du vor.
- Arbeitsstationen und Zuständigkeiten des Teams benennen.
- Gangregeln und sofort bearbeitbare Getränke unterscheiden.
- Öffentliche Meldungen bewusst ein- oder ausschalten.
- Rufübernahme, Fertigmeldung und tatsächliche Übergabe getrennt testen.
Vor dem ersten Gast
- Einen Ruf mit zwei zuständigen Servicekräften übernehmen.
- Einen Küchenstatus bei deaktivierter Gastsichtbarkeit prüfen.
- Hintergrundhinweis auf den tatsächlich eingesetzten Geräten gesondert testen.
So gehst du vor
- Bereiche und Zuständigkeiten im Team festlegen.
- Servicekräfte und Küche mit passenden Rollen zuordnen.
- Kellnerruf, Statusmeldungen und Gänge konfigurieren.
- Einen vollständigen Auftrag bis zur Bestätigung testen.
Häufige Fragen zu Kellnerruf & Küche
Sehen alle Kellner, dass ein Ruf übernommen wurde?
Bei gemeinsamer Bereichszuständigkeit wird die Übernahme sichtbar. Die erste Bestätigung legt fest, wer sich um den Ruf kümmert.
Muss der Gast den Küchenstatus sehen?
Nein. Der Betreiber schaltet die Sichtbarkeit ein oder aus und wählt die angezeigten Meldungen.
Funktioniert der Bondruck bereits mit jedem Kassensystem?
Nein. Der Pilot enthält den Testdruck und die Druckwarteschlange. Reale Drucker und konkrete Kassen werden separat angeschlossen und geprüft.
Ist eine fertige Bestellung automatisch abgeholt?
Nein. Die Fertigmeldung beschreibt den Zubereitungsstatus. Die tatsächliche Ausgabe oder der Serviceabschluss wird gesondert bestätigt.
Reicht für Mitarbeiter-Uhren ein normaler Gast-Push?
Nein. Mitarbeiter-Uhren sind ein eigener Ablauf mit persönlicher Geräteanmeldung, Zuständigkeit und Bestätigung. Apple Watch und Wear OS benötigen eigene Einrichtung und Abnahme.
Brauchen Gäste für Kellnerruf und Abholhinweis dieselbe App?
Der Kellnerruf und der Live-Abholstatus sind im Gastbrowser vorgesehen. Für einen Hinweis bei gesperrtem Handy ist eine ausdrückliche Push-Anmeldung nötig. Auf dem iPhone setzt Web Push derzeit die zum Home-Bildschirm hinzugefügte Web-App voraus. Die Uhren-App ist ein eigener Mitarbeiterzugang; sie ist keine Voraussetzung für eine Gastbestellung.