1. Karten und Betriebsdaten vorbereiten
Sammle aktuelle Speisekarten, Artikelbilder, Kategorien, Preise, Größen und Extras. Ergänze die rechtlich geprüften Inhalts- und Allergenangaben. Definiere Öffnungszeiten, Liefer- oder Abholzeiten und gegebenenfalls Bereiche mit eigenen Preisen. Prüfe Importvorschläge in der Vorschau; automatische Erkennung ersetzt nicht die Kontrolle durch den Betrieb.
2. Den Bestell- und Zahlungsweg festlegen
Entscheide je Bestellweg, ob nur die Karte gezeigt, am Tisch bestellt, zur Abholung bestellt oder geliefert wird. Lege fest, ob vor der Bestellung oder am Ende des Besuchs bezahlt werden soll und ob eine Tischrunde für Nachbestellungen offen bleibt. Im Pilot bleibt die Zahlung eine ausdrücklich gekennzeichnete Simulation. Anbieter, Währungen, Erstattungen und Belege werden vor Echtbetrieb geprüft.
3. Team, Küche und Ausgabe zuordnen
Benenne Tische, Bereiche und Ausgabeplätze. Ordne berechtigte Mitarbeitende, Küchenstationen und gegebenenfalls Bar oder Fahrer zu. Der Auftrag braucht einen verantwortlichen nächsten Schritt: annehmen, zubereiten, fertigmelden und übergeben. Eine Fertigmeldung ist noch keine bestätigte Abholung. Ein öffentlicher Nummernmonitor zeigt keine Namen oder privaten Übergabecodes.
4. Browserdemo und Mehrgeräte-Pilot unterscheiden
Die öffentliche Demo zeigt fiktive Abläufe innerhalb desselben Browsers. Sie benötigt keine echten Anbieterzugänge und verbindet keine getrennten Handys. Im gesonderten öffentlichen Testbetrieb wurde der Ablauf Bestellung, Testzahlung, Ausgabezuordnung und bestätigte Abholung mit zwei unabhängigen HTTPS-Gastsitzungen geprüft. Der tatsächliche Empfang und die Bedienbarkeit auf den konkreten Handys bleiben Teil des gemeinsamen Praxistests.
5. Die Freigabe für echten Betrieb dokumentieren
Vor dem Start werden reale Zahlungswege, Belegaussteller und Länderanforderungen sowie die konkret eingesetzten Geräte geprüft. Drucker, Uhren, Pager, Lieferportale und Hotelsoftware sind eigene Anschlüsse. Vereinbare Verantwortliche, Backup- und Wiederherstellungsprüfung sowie Unterstützung bei Störungen. Personalakten und Newsletter benötigen eigene Rollen und Datenregeln; sie werden durch eine Website-Veröffentlichung nicht freigegeben.
Welche Umgebung prüft was?
| Umgebung | Dafür geeignet | Damit noch nicht bestätigt |
|---|---|---|
| Öffentliche Browserdemo | Karte, Tischrunde und Ausgabeablauf kennenlernen | Verbindung unabhängiger Gästehandys |
| Öffentlicher Testbetrieb | Gemeinsamen Serverablauf mit Testzahlungen prüfen | Echte Zahlung oder rechtsgültige Länderbelege |
| Geräte-Pilot | Konkrete Uhr, Drucker oder Display vor Ort testen | Beliebige Modelle und Serienauslieferung |
| Vereinbarte Produktivfreigabe | Abgenommenen Umfang im Betrieb verwenden | Pauschale Freigabe weiterer Anbieter oder Länder |
FÜR DEIN ERSTES GESPRÄCH
Das bereitest du vor.
- Karte, Bereichspreise, Auswahlgruppen und gewünschte Bestellwege schriftlich festhalten.
- Zahlzeitpunkt, Rundenschluss und Abholprüfung mit dem Team festlegen.
- Falschen Tischcode, Doppelbedienung, belegten Ausgabeplatz und Verbindungsabbruch testen.
- Bestellbeträge, Belege, Zuständigkeiten und Wiederanlauf vor Produktivfreigabe kontrollieren.
Vor dem ersten Gast
- Einen Ablauf vom Gast bis zur bestätigten Übergabe auswählen.
- Bestehende Kasse, Geräte und Verantwortliche benennen.
- Testzahlung und produktive Zahlung vor dem Start klar unterscheiden.
So gehst du vor
- Umfang anhand eines echten Betriebsablaufs besprechen.
- Eine kontrollierte Testeinrichtung mit fiktiven Daten vorbereiten.
- Gast-, Team- und Ausgabeablauf vollständig durchspielen.
- Offene Anschlüsse dokumentieren und den freigegebenen Umfang vereinbaren.
Häufige Fragen zu Einrichtung & Pilotstart
Kann ich ohne neue Hardware beginnen?
Zum Kennenlernen genügen unterstützte Browser auf vorhandenen Geräten. Ob diese Geräte für den dauerhaften Betriebsablauf geeignet sind, wird vor Ort geprüft.
Was muss ich zur Produktvorführung mitbringen?
Hilfreich sind eine aktuelle Karte, Zahl und Namen der Bereiche, die gewünschten Bestellwege und die Bezeichnung vorhandener Kassen, Drucker oder Hotelsoftware. Zugangsdaten werden nicht für eine erste Vorführung benötigt.
Kann die öffentliche Demo mehrere Handys verbinden?
Nein. Die Browserdemo speichert ihre Beispieldaten lokal. Ein Mehrgeräte-Test verwendet den gesonderten Server-Testbetrieb und bleibt bei Testzahlungen.
Ist nach der Einrichtung jedes Land automatisch freigegeben?
Nein. Zahlungs-, Beleg- und Fiskalanforderungen werden je Land und konkretem Betrieb geprüft. Ein vorhandenes Länderprofil ist keine rechtliche oder technische Produktivfreigabe.
Kann ich IQ Order testen, ohne sofort die bestehende Kasse zu ersetzen?
Ja, die öffentliche Demo zeigt ausgewählte Abläufe mit Beispieldaten. Ein begleiteter Pilot kann einen vereinbarten Ablauf separat prüfen. Eine solche Vorführung bestätigt noch keinen echten Datenaustausch mit deiner Kasse. Für den Produktivstart werden System, Version, Land, Zahlungen und Belegablauf konkret abgestimmt.