Eine neue Runde beginnt beim Gast
Der erste Gast scannt den Tisch-QR-Code, gibt seinen Namen ein und benennt die Runde. Für diesen Besuch entsteht ein eigener Tischcode. Weitere Gäste scannen denselben gedruckten QR-Code und treten mit dem Tischcode bei. So bleibt die gedruckte Tischkarte wiederverwendbar, während sich der Besuchscode erneuert.
Gemeinsame Übersicht, persönliche Auswahl
Gerichte und Getränke bleiben ihren Bestellern zugeordnet. Gäste können angebotene Größen, Beilagen und Extras auswählen. Ein Freitextfeld nimmt Sonderwünsche auf, wenn der Betreiber diese Funktion freigegeben hat. Bereits bestellte Artikel lassen sich für eine Nachbestellung schnell wieder aufrufen.
Zahlungsablauf passend zum Betrieb
Der Betreiber legt fest, ob am Ende des Besuchs oder vor dem Auslösen einer Bestellung bezahlt werden soll. Bei Sofortzahlung kann die Runde für weitere Bestellungen geöffnet bleiben oder nach geklärter Zahlung enden. Im Pilot sind Zahlungen ausdrücklich Simulationen; eine produktive Zahlungsanbindung muss separat eingerichtet werden.
Tischwechsel ohne verlorene Rechnung
Berechtigte Servicekräfte können Tischrunden verschieben, Tische tauschen oder Runden zusammenführen. Das funktioniert auch zwischen Bereichen wie Restaurant und Bar. Bestätigte Positionen behalten ihre Beträge; für neue Bestellungen gilt die Karte des Zielbereichs. Bereits begonnene Abrechnungen müssen vorher geklärt werden.
Nachbestellen ohne erneute Suche
Bereits bestellte Gerichte und Getränke sind für Gäste und berechtigten Service direkt wieder aufrufbar. Auswahlgruppen können etwa Pizzagröße, Beilage oder zusätzliche Zutaten abbilden; der Betrieb bestimmt Pflichtauswahl und Mehrfachwahl. Freitext-Sonderwünsche sind zentral abschaltbar. Ein Rundenname ersetzt den eigenen Tischcode nicht.
Tisch-QR, Rundenname und Besuchscode unterscheiden
Der feste QR-Code bezeichnet den Tischzugang. Der Rundenname ist eine persönliche Orientierung, etwa „Unser Geburtstagsabend“. Der separate Tischcode gehört zum aktuellen Besuch und ermöglicht weiteren Geräten den Beitritt. Das sind drei unterschiedliche Aufgaben. Der QR-Code allein beweist keine Anwesenheit im Restaurant; die Weitergabe des Besuchscodes und die Betreuung offener Runden müssen zum Serviceablauf passen.
Nachbestellungen und Rundenschluss bewusst festlegen
Bei Zahlung am Besuchsende bleibt die offene Rechnung der Runde zugeordnet. Bei Sofortzahlung entscheidet der Betreiber zusätzlich, ob eine abgeglichene Runde endet oder für Nachbestellungen offen bleibt. Bleibt sie offen, beendet das Team den Besuch erst nach geklärten Warenkörben und Zahlungen. Eine neue Getränkebestellung muss dann keine neue Runde erzeugen. Im Pilot werden diese Zahlungen ausschließlich simuliert.
SO KANN DER ABLAUF AUSSEHEN
Ein Beispiel: drei Handys an einem Tisch
- Jana scannt den Tisch-QR, gibt ihren Namen ein und eröffnet „Unser Abend“. Der neue Besuch bekommt einen eigenen Tischcode.
- Noah und Kim scannen denselben Aufsteller und treten mit eigenem Namen und Besuchscode bei. Ihre Positionen bleiben ihnen zugeordnet.
- Das Team verschiebt die Runde bei Bedarf zur Terrasse. Bereits bestätigte Preise bleiben erhalten; neue Positionen greifen auf die Karte des Zielbereichs zu.
Illustratives Beispiel zur Erklärung · keine echte Bestellung, Zahlung oder Kundenauswertung
Diese Regeln bestimmt der Betrieb
| Deine Entscheidung | Möglichkeit im Pilot | Vorher prüfen |
|---|---|---|
| Wann bezahlen? | Am Ende oder vor dem Auslösen | Keine ungeklärte Zahlung übergehen |
| Nach Sofortzahlung | Runde schließen oder offen halten | Nachbestell- und Teamabschlussregel |
| Sonderwünsche | Freitext zentral ein- oder ausschalten | Feste Extras separat definieren |
| Platz wechseln | Runde verschieben oder zusammenführen | Laufende Abrechnungen vorher klären |
FÜR DEIN ERSTES GESPRÄCH
Das bereitest du vor.
- Jeden Tisch eindeutig benennen und seinen festen QR prüfen.
- Zahlzeitpunkt und Verhalten nach Sofortzahlung auswählen.
- Pflichtoptionen, Extras und Sonderwunschregel an den Artikeln testen.
- Mit getrennten Geräten Beitritt, falschen Code und Rundenschluss prüfen.
Vor dem ersten Gast
- Runde am ersten Handy mit eigenem Namen eröffnen.
- Am zweiten Handy den richtigen und einen falschen Besuchscode testen.
- Nach Tischwechsel eine Nachbestellung und den Teamabschluss prüfen.
So gehst du vor
- Erster Gast scannt den festen Tisch-QR-Code.
- Er eröffnet die Runde mit eigenem Namen und Rundennamen.
- Weitere Gäste treten mit ihrem Namen und dem Tischcode bei.
- Alle bestellen; das Team bearbeitet die eingehenden Aufträge.
Häufige Fragen zu QR-Bestellsystem
Brauchen Gäste eine App oder ein ChatGPT-Konto?
Der vorgesehene Gastzugang öffnet sich direkt im Browser, ohne App-Installation oder ChatGPT-Anmeldung. Die öffentliche Demo verwendet Beispieldaten.
Braucht jede Nachbestellung eine neue Tischrunde?
Nein. Der Betreiber kann bei Sofortzahlung festlegen, dass die Runde für Nachbestellungen geöffnet bleibt und später vom Team geschlossen wird.
Ist ein Rundennamen ein sicherer Zugangscode?
Nein. Der frei gewählte Rundenname dient der Orientierung. Für den Beitritt weiterer Geräte wird ein separater Tischcode verwendet.
Kann ich den Rundennamen auf den Tischaufsteller drucken?
Ein Rundenname gehört zum jeweiligen Besuch. Der wiederverwendbare Aufsteller enthält den festen Tischzugang; der separate Besuchscode wird bei einer neuen Runde erneuert.
Können Gäste mit demselben Namen teilnehmen?
Für den Service sind unterscheidbare Namen sinnvoll. Die Zuordnung darf sich jedoch nicht allein auf den sichtbaren Namen als Sicherheitsmerkmal verlassen; verwendet wird der jeweilige Gastzugang.
Reicht ein Foto vom Tisch-QR zum Beitreten?
Der feste QR öffnet den Tischzugang und bestätigt keine Anwesenheit. Für den Beitritt zu einer laufenden Runde ist zusätzlich ihr aktueller Besuchscode nötig. Gib diesen nur an die passende Tischgesellschaft weiter. Das ist keine automatische Standort- oder Identitätsprüfung.